Liedertafel Prien e.V. 1852

 

 

Mitglied im Chiemgau-Sängerkreis und im Bayerischen Sängerbund

 

  

 

Wir suchen SIE als Fördermitglied

 

 

Wir brauchen SIE:

 

Zur Unterstützung unseres sozialen Engagements Wir geben unsere Konzerte in Seniorenheimen, Reha-Kliniken, Krankenhäusern, zu Gottesdiensten und auf Christkindlmärkten und bringen den Menschen damit viel Freude.

Ferner bekommen Sie von uns Informationen über unser Saisonprogramm und jeweiligen Konzerttermine. Dazu sind Sie herzlich eingeladen.

Nehmen Sie aktiv am Chorleben teil. Wir laden Sie ein zur Teilnahme an Chorausflügen und externen Konzertreisen.
Über eine rege Teilnahme freuen wir uns sehr.

 

Auf Wunsch bekommen Sie:

 

Gesangsbeiträge zu Ihren Festtagen nach vorheriger Absprache der Liedauswahl.

 

Aktive Mitgliedschaft im Vorstand, als Beirat oder Kassenprüfer wird von uns sehr begrüßt 

 

Helfen Sie uns, aktiv oder passiv, unsere Chorgemeinschaft zu fördern und lebendig zu halten.

Wenn Sie sich in keinem Verein festlegen möchten, ist uns eine Spende (gegen Spendenbescheinigung) jederzeit herzlich willkommen.

 

Jahresbeitrag für fördernde Mitglieder: 25,00 Euro

 

Bankverbindung: 
VR-Bank RO Chiemsee eG
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Kontaktdaten:
1. Vorstand: Rainer Mühl, Telefon: 08051 / 96 16 592

Probenwochenende der Priener Liedertafel in Niederaltaich

 

Am 09.-10.03. fand unser erstes Probenwochenende in der Geschichte der Priener Liedertafel statt. 

Pünktlich um 10:00 Uhr fuhren wir mit dem Bus vom vereinbarten Treffpunkt aus Richtung Kloster Niederaltaich bei Deggendorf los. Hier wollten wir die Lieder für die bevorstehenden Frühjahrskonzerte intensiv proben.

 

Unser Busfahrer Helmut begrüßte uns an Bord seines Reisebusses. Nach ca. 2 Stunden erreichten wir unsere erste Station, das Gasthaus „Bräu zur Isar“ in Plattling, das Helmut für das Mittagessen  ausgesucht hatte. Wie es sich herausstellte, war das eine sehr gute Wahl. Wir wurden schnell und freundlich bedient, das Essen hat hervorragend geschmeckt und auch das Bier aus der eigenen Brauerei mundete einigen sehr gut.

 

Von hier aus waren es noch ca. 20 Minuten bis nach Niederaltaich.  Das Kloster Niederaltaich wurde im Jahr 741 durch Herzog Odilo von Bayern gegründet. Die Aufgabe des Kosters war die Christianisierung Richtung Osten (Böhmen) und die Schulbildung für die Jugend an der Donau. Die jetzige Barockkirche mit den beiden markanten Türmen wurde 1700 - 1739 gebaut. Die 5 Glocken in den beiden Türmen haben ein Gewicht von 4820 kg. Das Kloster erlebte Brände und Neubesiedlung. Seit 1954 gibt es hier das Gotthard-Gymnasium mit Internat mit musischer und sprachlicher Bildungseinrichtung. 1999-2001 erfolgte der Umbau zum Gäste - und Tagungshaus Str. Pirmin mit insgesamt 68 Zimmern.

 

 Im Kloster angekommen bekam zunächst jeder seinen Schlüssel und bezog sein Zimmer. Im Anschluss trafen sich alle zu Kaffee und Kuchen im großen Speisesaal. Danach begann der Ernst des Ausfluges, die Proben im Musikraum des Gymnasiums. Wir begannen unsere Probe sehr konzentriert, feilten an „Conquest of Paradise“, den „Melodien zum Verlieben“ und an „Oh Happy day. Selbst nach dem Abendessen probten wir noch eine gute Stunde, um die Zeit optimal zu nutzen. Nun ging es zum gemütlichen Beisammensein in das Bräustüberl. Das gute Bier zog viele von uns magnetisch an. Der Keller verfügte über ein sehr schönes Gewölbe. Die Akustik der Räume wurden mit unserem „Wirtshausrepertoire“ ausreichend getestet. Die anderen Gäste spendeten sehr viel Beifall und auch der eine oder andere Kontakt wurde geknüpft.

 

Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück begann um 09:30 Uhr wieder die Probe, in der wir uns hauptsächlich mit dem bisher noch nicht geprobten Lied „Birke am grünen Bergeshang“ beschäftigten. Wir übten sehr fleißig und feilten an großen und kleinen Dingen. Zum Schluss sangen wir noch einmal alle Lieder durch und stellten fest, dass wir alle bereits viel sicherer im Vortrag unseres Liedprogrammes waren. Unser Dank gilt vor allem auch unserem Chorleiter Willi Weitzel, der sehr fleißig mit uns gearbeitet hat.

Die Probe war nach 2 Stunden beendet und wir gingen zum wohl verdienten Mittagessen. Danach gingen wir noch in die Kirche des Klosters, um dieses imposante Barockbauwerk zu besichtigen. In dieser wunderbaren Kirche sangen wir 2 Kanons, die wir extra dafür noch geprobt hatten. Unser Georg hielt noch eine kleine Gedenkrede an unseren verstorbenen Manfred, der dieses Probenwochenende angeregt und auch schon mit der Organisation begonnen hatte. Nun war er nicht mehr mit dabei, was uns sehr traurig machte. Mit einer Gedenkminuten und einem kleinen Gebet für Manfred verließen wir dann die Kirche. 

 

Gegen 14:00 Uhr holte uns Helmut mit seinem Bus wieder ab. Auf dem Weg nach Hause besichtigten wir noch das Kloster Metten, das nur ca. 20 km vom Kloster Niederaltaich entfernt ist. Eine Führung war um 15.00 Uhr geplant. Das Benediktinerkloster Metten wurde im Jahre 2016 bereits 1250 Jahre alt. Die Gründung in Jahre 755 im Hochwassergebiet der Donau war ein Risiko. Herzog Tassilo wollte das Grenzgebiet zu Böhmen kultivieren. Auch dieses Kloster erlebte Verwüstung und Zerstörung, wurde aber 1837 als Klosterschule, heute St. Michaels-Gymnasium mit humanistischen und neusprachlichem Zweig, wieder belebt. 

Wir erlebten eine Führung der besonderen Art. Eine sehr kompetente Dame führte uns durch die berühmte, barocke Bibliothek, die mit ihren Malereien und mit Plattgold verzierten Wänden sehr beeindruckte. Seit 300 Jahren wurde diese Bibliothek noch nicht einmal restauriert. Dennoch sahen wir Malereien in sehr brillanten leuchtenden Farben. Alle dort vorhandenen Bücher gibt es als Nachdrucke. Im Kronsaal des Klosters ging der Chor auf die Bühne und sang „Wir lieben sehr am Herzen“, was den anderen anwesenden Gästen sehr gefiel. Auch dieser Saal verfügte über eine beeindruckende Akustik. Als wir das Gebäude verlassen wollten, stellten wir fest, dass die Tür verschlossen war. Um uns die Zeit zu vertreiben, sangen wir den „Hore-Jodler“, woraufhin uns ein erschrockener junger Mönch die Tür aufschloss, denn er war der Meinung, dass niemand mehr im Gebäude war und hatte abgeschlossen.

 

Nun fuhr uns unser Busfahrer Helmut durch den Sturm, verursacht durch das Sturmtief Eberhard, das Bayern viel härter traf als erwartet, wieder nach Hause. Dieses Sturmtief sorgte dafür, dass wir einen ungewollten Zwischenstopp hatten auf Grund umgestürzter Bäume auf der Straße, die in Windeseile von Feuerwehrleuten zersägt und weggeräumt wurden. Auf der Autobahn musste Helmut seinen Bus ziemlich fest halten, die eine oder andere Sturmböe schüttete ihn merklich hin und her. Ein herzlicher Dank galt deshalb auch unserem Busfahrer.

 

Wir freuen uns schon auf das nächste Probenwochenende, das hoffentlich für die Priener Liedertafel zu einer Tradition werden wird. 

 

Eindrücke in Bildern: